Ein Star, der Post beantwortet
| Von Ralf Kaminski um 09:59 | [ Popcorn ] |
Wollten Sie schon immer mal Johnny Depp eine Frage stellen? Oder Scarlett Johansson? Die meisten Stars haben ja so eine Management Postfachadresse, an die man sich wenden kann mit Autogrammwünschen oder Ähnlichem. Generell aber halten die Film-Promis sich ihre Fans soweit vom Leib wies nur geht. Das höchst der Gefühle ist es, allenfalls einen Standardbrief zurückzuerhalten, mit einem vermutlich noch nicht mal selbst geschriebenem Autogramm. Oft kommt aber schlicht gar nichts zurück.
Umso bemerkenswerter ist es, wenn ein Star sich derart zugänglich macht, dass er sein Publikum geradezu auffordert, mit ihm zu kommunizieren – und dann auch auf Detailfragen ausführlich eingeht. Dieser Star heisst Ian McKellen, Sir Ian McKellen, um genau zu sein. Den Sir hat er für seine Verdienste um das britische Theater erhalten – und das, obwohl er seine Homosexualität nicht nur nicht verbarg, sondern geradezu offensiv damit umging. Zu einer Zeit, als es dafür noch richtig Mut brauchte. Ian McKellen, falls Ihnen der Name nichts sagt, spielt zum Beispiel den Zauberer Gandalf in „The Lord of the Rings“ oder den bösen Magneto in der „X-Men“-Serie oder den schwulen Filmregisseur James Whale in „Gods and Monsters“ oder den alten Nazi-Schergen in der Stephen-King-Verfilmung „Apt Pupil“. Vor allem aber spielte er Shakespeare im Theater. McKellen oder Sir Ian, wie man wohl offiziell sagt, stand jahrzehntelang auf der Bühne und hatte in Filmen höchstens kleine Rollen. Erst in den 90er-Jahren schaffte er den Sprung ins grosse Unterhaltungskino.

Seither führt McKellen eine eigene Homepage: www.mckellen.com. Auf ihr findet sich eine gewaltige Menge Material über den 66-jährigen Schauspieler, der seine Site als Online-Autobiographie versteht. Besonders spannend sind die E-Posts, in denen Sir Ian alle nur erdenklichen Fragen zu seinen Filmen, aber auch über sein Leben beantwortet. Fragen, die man ihm auf der Homepage direkt mailen kann. Natürlich kann er nicht alle beantworten, aber es ist verblüffend, auf wie viele er eingeht. Ausserdem hat er für die drei Ring-Filme regelmässig Tagebuch über die Dreharbeiten geführt – das macht er jetzt auch für seinen aktuellen Blockbuster-to-be, dessen Dreharbeiten kürzlich in Paris begonnen haben: „The DaVinci Code“, Dan Browns Bestseller, in dem er unter der Regie von Ron Howard mit Tom Hanks und Audrey Tautou vor der Kamera steht. Und wieder mal den Bösewicht spielt.
Kennen Sie noch andere Stars, die derart zugänglich sind?
Umso bemerkenswerter ist es, wenn ein Star sich derart zugänglich macht, dass er sein Publikum geradezu auffordert, mit ihm zu kommunizieren – und dann auch auf Detailfragen ausführlich eingeht. Dieser Star heisst Ian McKellen, Sir Ian McKellen, um genau zu sein. Den Sir hat er für seine Verdienste um das britische Theater erhalten – und das, obwohl er seine Homosexualität nicht nur nicht verbarg, sondern geradezu offensiv damit umging. Zu einer Zeit, als es dafür noch richtig Mut brauchte. Ian McKellen, falls Ihnen der Name nichts sagt, spielt zum Beispiel den Zauberer Gandalf in „The Lord of the Rings“ oder den bösen Magneto in der „X-Men“-Serie oder den schwulen Filmregisseur James Whale in „Gods and Monsters“ oder den alten Nazi-Schergen in der Stephen-King-Verfilmung „Apt Pupil“. Vor allem aber spielte er Shakespeare im Theater. McKellen oder Sir Ian, wie man wohl offiziell sagt, stand jahrzehntelang auf der Bühne und hatte in Filmen höchstens kleine Rollen. Erst in den 90er-Jahren schaffte er den Sprung ins grosse Unterhaltungskino.

Seither führt McKellen eine eigene Homepage: www.mckellen.com. Auf ihr findet sich eine gewaltige Menge Material über den 66-jährigen Schauspieler, der seine Site als Online-Autobiographie versteht. Besonders spannend sind die E-Posts, in denen Sir Ian alle nur erdenklichen Fragen zu seinen Filmen, aber auch über sein Leben beantwortet. Fragen, die man ihm auf der Homepage direkt mailen kann. Natürlich kann er nicht alle beantworten, aber es ist verblüffend, auf wie viele er eingeht. Ausserdem hat er für die drei Ring-Filme regelmässig Tagebuch über die Dreharbeiten geführt – das macht er jetzt auch für seinen aktuellen Blockbuster-to-be, dessen Dreharbeiten kürzlich in Paris begonnen haben: „The DaVinci Code“, Dan Browns Bestseller, in dem er unter der Regie von Ron Howard mit Tom Hanks und Audrey Tautou vor der Kamera steht. Und wieder mal den Bösewicht spielt.
Kennen Sie noch andere Stars, die derart zugänglich sind?
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