Das Kinojahr 2005
| Von Ralf Kaminski um 15:50 | [ Kino ] |
Das Jahr geht zu Ende, Zeit also Bilanz zu ziehen. Wars ein guter Kinojahrgang? Wars ein schlechter? Nimmt man die Zahl der Schweizer Kinobesucher als Massstab wars wohl eher ein schlechter – der Zuschauerrückgang wird nach Schätzungen des Branchenverbands Pro Cinema rund 18 Prozent betragen. 14 Millionen Eintritte statt 17 Millionen wie noch 2004.
Aber liegt das an den Filmen? Lässt man das Kinojahr Revue passieren, ragen in der Erinnerung tatsächlich nicht viele Filme heraus. Bei genauerer Betrachtung gibts aber doch ein paar, die erwähnenswert sind. Unter den Blockbustern des Jahres (und da waren eine Menge) gabs zwei positive Überraschungen: „Batman Begins“ und „Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith“. Im Arthouse-Kino überzeugt haben „Sideways“, „Crash“ und „Jesus, Du weisst“. Der Horrorfilm des Jahres war „The Descent“, der Politfilm des Jahres „Hotel Rwanda“. Die besten Komödien: „Alles auf Zucker“ und „Crustaces et Coquillage“. Den ersten Platz als besten Fantasyfilm teilen sich „Constantine“ und „The Brothers Grimm“. Der brillanteste Thriller war „A History of Violence“ und der schönste Western „Brokeback Mountain“.

Natürlich gab es auch einige Enttäuschungen wie etwa „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ oder „Madagascar“, viel Durchschnittliches und auch richtig Schlechtes, an vorderster Front „The Legend of Zorro“, "Blade Trinity" und „NVA“.
Hauptproblem der Kino- und Filmbranche war aber wohl, dass die vielen Blockbuster des Jahres („War of the Worlds“, "Kingdom of Heaven", „The Chronicles of Narnia“, „King Kong“ etc. etc.) nicht so richtig gezogen haben – erstaunlicherweise gilt das auch für die beiden oben erwähnten „Batman“ und „Episode III“. Insgesamt aber meines Erachtens kein so schlechter Jahrgang. Oder sehen Sie das anders?
Aber liegt das an den Filmen? Lässt man das Kinojahr Revue passieren, ragen in der Erinnerung tatsächlich nicht viele Filme heraus. Bei genauerer Betrachtung gibts aber doch ein paar, die erwähnenswert sind. Unter den Blockbustern des Jahres (und da waren eine Menge) gabs zwei positive Überraschungen: „Batman Begins“ und „Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith“. Im Arthouse-Kino überzeugt haben „Sideways“, „Crash“ und „Jesus, Du weisst“. Der Horrorfilm des Jahres war „The Descent“, der Politfilm des Jahres „Hotel Rwanda“. Die besten Komödien: „Alles auf Zucker“ und „Crustaces et Coquillage“. Den ersten Platz als besten Fantasyfilm teilen sich „Constantine“ und „The Brothers Grimm“. Der brillanteste Thriller war „A History of Violence“ und der schönste Western „Brokeback Mountain“.

Natürlich gab es auch einige Enttäuschungen wie etwa „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ oder „Madagascar“, viel Durchschnittliches und auch richtig Schlechtes, an vorderster Front „The Legend of Zorro“, "Blade Trinity" und „NVA“.
Hauptproblem der Kino- und Filmbranche war aber wohl, dass die vielen Blockbuster des Jahres („War of the Worlds“, "Kingdom of Heaven", „The Chronicles of Narnia“, „King Kong“ etc. etc.) nicht so richtig gezogen haben – erstaunlicherweise gilt das auch für die beiden oben erwähnten „Batman“ und „Episode III“. Insgesamt aber meines Erachtens kein so schlechter Jahrgang. Oder sehen Sie das anders?
Kommentare(11)
Permalink








