«Lost» in Space?
| Von Ralf Kaminski um 10:27 | [ Kino ] |
Da habe ich doch unlängst hier behauptet, «Star Trek» sei erledigt und alle Gerüchte über einen elften Film hätten sich zerschlagen. Und zack! gibts ein neues Gerücht. Vielleicht sogar mehr als das. Trekkies und Ex-Trekkies aufgemerkt: Paramount Pictures hat letzte Woche angekündigt, dass 2008 ein neuer «Star Trek»-Film in die Kinos kommen wird. Unter der Regie von J.J. Abrams, Erfinder der Hit-Serie «Lost» und Regisseur von «Mission Impossible III», der am 4. Mai weltweit in die Kinos kommt. Abrams soll auch produzieren, das Drehbuch schreiben und vor allem: die Serie wiederbeleben.

J.J. Abrams
Paramount dachte sich wohl, was bei «Star Wars» funktioniert hat, kann auch bei «Star Trek» nicht daneben gehen: Der neue Film wird ein Prequel und soll zeigen, wie sich ein junger Kirk und ein junger Spock auf der Starfleet Academy kennenlernen und ihre erste gemeinsame Mission vollbringen. Schon klar, welche Überlegung dahinter steckt: Wenns klappt und an den Kinokassen genügend Geld reinkommt, kann man mit denselben Darstellern weitere Abenteuer der verjüngten Trek-Ikonen verfilmen.
«Star Trek» gehört zu den Giganten Hollywoods: Das Universum, das Gene Roddenberry in den 60er-Jahren erfunden hat, führte innert 40 Jahren zu zehn Filmen und sechs TV-Serien mit total über 700 Folgen. Und hat eine treue Fan-Gemeinde. Klar dass man so was nicht sterben lassen will, nur schon aus finanziellen Gründen. Anders als bei «Star Wars» aber werden bei dieser Prequel-Idee die beliebtesten Zentralfiguren des «Star Trek»-Universums verjüngt und wiederbelebt. Und wo Kirk und Spock sind, können McCoy und Scotty ja nicht weit sein. Bei «Star Wars» waren es nur Nebenfiguren der Originaltrilogie (Obi Wan Kenobi, Yoda, der Imperator, na gut, Darth Vader, aber das ist was anderes) - ob die treue Trek- Fanbase jedoch mit zwei Milchgesichtern klarkommt, die behaupten Kirk und Spock zu sein? Zugegeben: J.J. Abrams gibt durchaus zu Hoffnung Anlass. Die erste Staffel von «Lost» hatte alles, was es brauchte: gute Figuren mit Charakterentwicklung, Hochspannung, gelegentlich etwas Humor. Die zweite Staffel konnte dieses hohe Niveau aber bereits nicht mehr halten, und was Abrams aus «Mission Impossible III» gemacht hat, wird sich demnächst zeigen (obwohl im Vergleich zum zweiten Film kann der eigentlich nur besser werden).
Und dann stellt sich natürlich die Frage, wer die Rollen der verjüngten Enterprise-Crew übernehmen soll. Falls die Story tatsächlich zumindest teilweise auf der Starfleet Academy spielt, müssten die Darsteller schon ziemlich jung sein (obwohl Spock als Vulkanier ja ohnehin viel älter ist als alle anderen). Wie wärs mit Kevin Zegers (Jg. 1984) als Kirk and Jonathan Rhys-Meyers (Jg. 1977)als Spock?

Der neue Kirk?

Der neue Spock?

J.J. Abrams
Paramount dachte sich wohl, was bei «Star Wars» funktioniert hat, kann auch bei «Star Trek» nicht daneben gehen: Der neue Film wird ein Prequel und soll zeigen, wie sich ein junger Kirk und ein junger Spock auf der Starfleet Academy kennenlernen und ihre erste gemeinsame Mission vollbringen. Schon klar, welche Überlegung dahinter steckt: Wenns klappt und an den Kinokassen genügend Geld reinkommt, kann man mit denselben Darstellern weitere Abenteuer der verjüngten Trek-Ikonen verfilmen.
«Star Trek» gehört zu den Giganten Hollywoods: Das Universum, das Gene Roddenberry in den 60er-Jahren erfunden hat, führte innert 40 Jahren zu zehn Filmen und sechs TV-Serien mit total über 700 Folgen. Und hat eine treue Fan-Gemeinde. Klar dass man so was nicht sterben lassen will, nur schon aus finanziellen Gründen. Anders als bei «Star Wars» aber werden bei dieser Prequel-Idee die beliebtesten Zentralfiguren des «Star Trek»-Universums verjüngt und wiederbelebt. Und wo Kirk und Spock sind, können McCoy und Scotty ja nicht weit sein. Bei «Star Wars» waren es nur Nebenfiguren der Originaltrilogie (Obi Wan Kenobi, Yoda, der Imperator, na gut, Darth Vader, aber das ist was anderes) - ob die treue Trek- Fanbase jedoch mit zwei Milchgesichtern klarkommt, die behaupten Kirk und Spock zu sein? Zugegeben: J.J. Abrams gibt durchaus zu Hoffnung Anlass. Die erste Staffel von «Lost» hatte alles, was es brauchte: gute Figuren mit Charakterentwicklung, Hochspannung, gelegentlich etwas Humor. Die zweite Staffel konnte dieses hohe Niveau aber bereits nicht mehr halten, und was Abrams aus «Mission Impossible III» gemacht hat, wird sich demnächst zeigen (obwohl im Vergleich zum zweiten Film kann der eigentlich nur besser werden).
Und dann stellt sich natürlich die Frage, wer die Rollen der verjüngten Enterprise-Crew übernehmen soll. Falls die Story tatsächlich zumindest teilweise auf der Starfleet Academy spielt, müssten die Darsteller schon ziemlich jung sein (obwohl Spock als Vulkanier ja ohnehin viel älter ist als alle anderen). Wie wärs mit Kevin Zegers (Jg. 1984) als Kirk and Jonathan Rhys-Meyers (Jg. 1977)als Spock?

Der neue Kirk?

Der neue Spock?
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