Superhelden unter uns
| Von Ralf Kaminski um 10:00 | [ TV ] |
„Heroes“, das sind ganz gewöhnliche Menschen, die plötzlich entdecken, dass sie ausserordentliche Fähigkeiten haben: Sie können fliegen, die Zeit stoppen, Gedanken lesen, sind unverwundbar… und sie sind darob verwirrt, erschreckt, konfus. Sie werden in Ereignisse verwickelt, die zunächst keinen Zusammenhang zu haben scheinen. Doch schon bald ist klar, wir befinden uns in einem komplexen Puzzle – die „Heroes“ sind irgendwie miteinander verbunden, und es hängt an ihnen, die Welt zu retten, die in ernster Gefahr schwebt: „Save the cheerleader, save the world!“

Am Montag ist auch im Schweizer Fernsehen die US-Erfolgsserie „Heroes“ angelaufen, welche die USA letztes Jahr im Sturm erobert hat und dort gerade in die zweite Season gestartet ist. Die Serie verbindet Science Fiction und Fantasy mit Thriller, Drama sowie gelegentlichem Humor und reiht sich ein in eine mittlerweile recht stattliche Zahl von neueren US-TV-Serien, die den Zuschauer mit komplexen Geschichten und dreidimensionalen Charakteren in den Bann ziehen („Lost“, „Battlestar Galactica“, „Six Feet Under“, „The Sopranos“). Die Wurzeln der TV-Serie mit den vielen Superhelden liegen offensichtlich bei den X-Men, jener Comicreihe um genveränderte Menschen (so genannte Mutanten), die in den 60er-Jahren gestartet wurde und noch immer läuft. Der Erfolg der X-Men-Filmtrilogie (mit Stars wie Ian McKellen, Patrick Stewart, Halle Berry, Famke Janssen und Hugh Jackman) dürfte das Seine beigetragen haben.
„Heroes“ braucht am Anfang ein wenig Geduld: Sehr viele Figuren mit sehr vielen Storylines machen die Serie zunächst etwas unübersichtlich. Da ist das US-Brüderpaar Petrelli, der eine kandidiert für den Senat, der andere ist Krankenpfleger, der eine kann fliegen, der andere… aber das sollte man noch nicht verraten. Da ist der Japaner Hiro, der die Zeit stoppen kann, der Inder Suresh, dessen Vater jenen genveränderten Menschen auf der Spur ist, der Cheerleader Claire, die unverwundbar ist und deren Adoptiv-Vater für eine geheimnisvolle Organisation arbeitet, der Maler Isaac, der die Zukunft malen kann, der Cop Matt, der Gedankenlesen kann und einem fürchterlichen Verbrecher auf die Spur kommt – Sylar, der sich einen „Mutanten“ nach dem anderen vornimmt, ihn umbringt und seine Fähigkeit in sich aufnimmt. Na, haben Sie schon den Überblick verloren? Keine Sorge, in der Serie kommt das alles durchaus verdaubar daher – und sehr, sehr spannend.
Unter den vielen Darstellern gibt es kaum bekannte Gesichter, zu erwähnen ist wohl Jack Coleman, der den Adoptiv-Vater des Cheerleaders spielt und dem TV-Publikum hier als bisexueller Steven Carrington aus dem „Denver Clan“ noch in Erinnerung sein dürfte. Für alle Star-Trek-Fans bemerkenswert dürfte sein, dass Zachary Quinto, der den bösen Sylar spielt, vor kurzem als Darsteller von Spock in J.J.Abrams neuer Star-Trek-Verfilmung angekündigt worden ist. Allerdings nur für den jungen Spock. Denn auch Leonard Nimoy (76) wird in der elften Star-Trek-Verfilmung, die Weihnachten 2008 in die Kinos kommen soll, wieder als Spock zu sehen sein.

Sylar - und Spock Junior.
Wer im übrigen keine Lust hat, sich nur mit einer Folge „Heroes“ pro Woche abspeisen zu lassen: In den USA ist die DVD-Box der Season 1 schon raus.

Am Montag ist auch im Schweizer Fernsehen die US-Erfolgsserie „Heroes“ angelaufen, welche die USA letztes Jahr im Sturm erobert hat und dort gerade in die zweite Season gestartet ist. Die Serie verbindet Science Fiction und Fantasy mit Thriller, Drama sowie gelegentlichem Humor und reiht sich ein in eine mittlerweile recht stattliche Zahl von neueren US-TV-Serien, die den Zuschauer mit komplexen Geschichten und dreidimensionalen Charakteren in den Bann ziehen („Lost“, „Battlestar Galactica“, „Six Feet Under“, „The Sopranos“). Die Wurzeln der TV-Serie mit den vielen Superhelden liegen offensichtlich bei den X-Men, jener Comicreihe um genveränderte Menschen (so genannte Mutanten), die in den 60er-Jahren gestartet wurde und noch immer läuft. Der Erfolg der X-Men-Filmtrilogie (mit Stars wie Ian McKellen, Patrick Stewart, Halle Berry, Famke Janssen und Hugh Jackman) dürfte das Seine beigetragen haben.
„Heroes“ braucht am Anfang ein wenig Geduld: Sehr viele Figuren mit sehr vielen Storylines machen die Serie zunächst etwas unübersichtlich. Da ist das US-Brüderpaar Petrelli, der eine kandidiert für den Senat, der andere ist Krankenpfleger, der eine kann fliegen, der andere… aber das sollte man noch nicht verraten. Da ist der Japaner Hiro, der die Zeit stoppen kann, der Inder Suresh, dessen Vater jenen genveränderten Menschen auf der Spur ist, der Cheerleader Claire, die unverwundbar ist und deren Adoptiv-Vater für eine geheimnisvolle Organisation arbeitet, der Maler Isaac, der die Zukunft malen kann, der Cop Matt, der Gedankenlesen kann und einem fürchterlichen Verbrecher auf die Spur kommt – Sylar, der sich einen „Mutanten“ nach dem anderen vornimmt, ihn umbringt und seine Fähigkeit in sich aufnimmt. Na, haben Sie schon den Überblick verloren? Keine Sorge, in der Serie kommt das alles durchaus verdaubar daher – und sehr, sehr spannend.
Unter den vielen Darstellern gibt es kaum bekannte Gesichter, zu erwähnen ist wohl Jack Coleman, der den Adoptiv-Vater des Cheerleaders spielt und dem TV-Publikum hier als bisexueller Steven Carrington aus dem „Denver Clan“ noch in Erinnerung sein dürfte. Für alle Star-Trek-Fans bemerkenswert dürfte sein, dass Zachary Quinto, der den bösen Sylar spielt, vor kurzem als Darsteller von Spock in J.J.Abrams neuer Star-Trek-Verfilmung angekündigt worden ist. Allerdings nur für den jungen Spock. Denn auch Leonard Nimoy (76) wird in der elften Star-Trek-Verfilmung, die Weihnachten 2008 in die Kinos kommen soll, wieder als Spock zu sehen sein.

Sylar - und Spock Junior.
Wer im übrigen keine Lust hat, sich nur mit einer Folge „Heroes“ pro Woche abspeisen zu lassen: In den USA ist die DVD-Box der Season 1 schon raus.
Kommentare(2)
Permalink














